10jährige gemeinsame Schulzeit schweißt zusammen

- vor 62 Jahren die Sankt Andreasberger Mittelschule verlassen -

 

Der Zusammenhalt dieser Klasse war und ist schon bewundernswert.

1956 wurden 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10

von ihrem damaligen Klassenlehrer Paul Brasche entlassen.

Seitdem haben sie sich alle fünf Jahre getroffen, seit einigen Jahren

im Dreijahres-Rhythmus, weil man eben älter wurde.

Fünf Ehemalige sind inzwischen verstorben.

Die Anderen leben in ganz Deutschland verstreut.

Und dennoch, zum Klassentreffen trifft man sich immer wieder gern in Sankt Andreasberg.

Von den noch 19 lebenden ehemaligen Mittelschülern waren diesmal nur neun gekommen.

Sie werden eben auch älter und weniger reisefreudig. 

Und wieder war das Treffen von Ilse Schlamelcher

und Jürgen Dohndorf bestens organisiert worden.

Wie das immer wieder möglich ist, obwohl sie doch in alle Winde verstreut wurden

und in der Bergstadt lediglich noch zwei der ehemaligen Klassenkameraden wohnen?

 

Ganz einfach, gleich nach der Schulentlassung wurde eine Liste erstellt, in der

jede und jeder akribisch erfasst, und die ständig auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Ein Anruf bei Ilse Schlamelcher in Sankt Andreasberg genügt,

und man wird mit der aktuellen Situation vertraut gemacht.

 

Zum Programm des diesjährigen Treffens gehörten ein Kaffeenachmittag im Berghotel,

die Wiesenblüte auf den Bergwiesen, ein kleiner Rundgang durch die Bergstadt

und natürlich wurde ausgiebig der alten Zeiten und der anderen Klassenkameraden gedacht.

Teilnehmer waren diesmal nach 62 Jahren Schulentlassung:

Erika Decker geb. Schliep, Jürgen Dohndorf, Erika Dost geb. Lietzau,

Marlies Hellmold geb. Kuffel, Karl-Heinz Klöppelt, Sieglinde Körner geb. Kosch,

Gunter Mittag, Karin Reitebuch geb. Lietzau und Ilse Schlamelcher geb. Meissner.

 

Der Wunsch einiger Teilnehmer war, zur Eisernen Konfirmation

im nächsten Jahr noch einmal in Sankt Andreasberg aufzukreuzen.

Peter Spei

harzfuchs@web.de