Wir stellen einen Künstler in der Bergstadt Sankt Andreasberg vor:

 

Der Kunst- und Porträt- Maler

Heinz Kathöfer

 

Am 4. August 1935 in Oelde geboren,

studierte Kathöfer von 1956 bis 1960 an der Werkkunstschule Bielefeld

Grafik und Malerei bei den Professoren Otto Kraft und Herbert Volwahsen.

 

Ein Aquarell und eine Zeichnung

als Studien in dieser Ausbildungszeit:

1958

1961

Aktuell:

Axel Stein begrüßt die Gäste zur Ausstellungseröffnung

in Anwesenheit der ausstellenden Künstler...

...um dann den Zutritt in das Forstamtsgebäude Jasnitz frei zu geben.

Fotos: Dr. Usula Rüping                

Die ausgestellten Werke von Heinz Kathöfer finden 

das besondere Interesse des zahlreichen Publikums.

Aus der Schweriner Volkszeitung

 

4. August 2015

 

Herzlichen Glückwunsch

  

zum 80. Geburtstag !

 

Soviel Gesundheit wie möglich und

weiterhin frohes Schaffen in  harmonischer Umgebung,

das wünschen Dir, Heinz, alle Freunde und Bekannten !

   

Zu diesem Anlass soll auch eins Deiner

besonderen Werke in Erinnerung gerufen werden,

das sich in einer siebenteiligen Gemälde-Reihe

mit dem Thema

"Tier - Jagd - Mensch"

auseinander setzt.

Der Künstler, selbst absoluter Natur- und Tierfreund

ohne jegliche waidmännische Ambitionen, stellte

für die Inhalte der Bilder und die zahllosen Detaildarstellungen

mit hohem Zeitaufwand bei vielen Personen und an

diversen Orten umfangreichste Recherchen an.

 

Die Werke befinden sich seit Jahren öffentlich ausgestellt im

Naturum Göhrde, das im ehemaligen "Celler Stall"

des Jagdschlosses Göhrde untergebracht ist.

Unter Details sind jeweils Bildausschnitte zu sehen, in denen die

 Feinheiten  der Arbeit des Künstlers deutlich werden.

Vor vielleicht mehr als 200 000 Jahren ernährten sich die Ur-Menschen

zu fast 100 % als Sammler und Jäger mit den Methoden und 

Mitteln, die sie zur Verfügung hatten.         Details

Die Steinzeitmenschen nutzten bereits zur "Ernährungsjagd"

Hunde, Speere, Pfeil und Bogen.    Details

 

Mit Domestizierung von Wildtieren und der

Entwicklung der Landwirtschaft trat die Jagd

im Laufe der Jahrhunderte als Ernährungsgrundlage

zunehmend in den Hintergrund.

Sie wurde mit mannigfaltigen Motivationen

zum Privileg des Hoch- und Geld- Adels.

Die Parforcejagd, also Hetzjagd auf Wölfe, Füchse, Wildschweine

oder Hirsche wurde seit dem 17. Jahrhundert

mit großem Aufwand als "Sport" betrieben.       Details

 

Die folgenden Bilder illustrieren anschaulich Folgen

der mittelalterlichen Weltbilder vom

"Menschen als Krone der Schöpfung" oder

"Gottähnliche - macht Euch die Erde Untertan"

bis in das 20. Jahrhundert.

Das Jagdschloß Göhrde...       Details

Ein kaiserliches Schlacht-Areal       Details

 

Zum Glück unserer wildlebenden Mitgeschöpfe haben sich

- zumindest in Mitteleuropa -

die Zeiten und mit ihnen die Weltbilder in den

Köpfen der meisten Menschen positiv verändert.

Hege, Pflege, Bestandsregulierung zum Schutz der Flora

 und waidmännisches Jagen sind

für die heute aktiv Jagd ausübenden Frauen und Männer

nicht nur gesetzliche Gebote.

 

Ansitz in freier Wildbahn und ggf. Winterhilfe       Details

 

Nur das gemeinsame Bemühen von Land- und Forstwirtschaft, Politik

und Gesellschaft sowie verantwortungsvolle Jagdausübung werden

nachhaltig  den Lebensraum für Mensch und Tier erhalten.     Details

Gemälde Heinz Kathöfer, Text Peter Spei

 

Als einen begnadeten Künstler und "einen der großen Weggefährten von Manfred Schatz,

Fritz Laube und auch von Rien Poortvliet"

bezeichnete die überregionale Presse Heinz Kathöfer bereits vor Jahren, und weiter

  "diese Künstler haben in den letzten 30 Jahren die Malerei von Natur

und Wildtieren neu geprägt und damit zur Jagd hin

einen wesentlich verständlicheren Blick als bisher ermöglicht."

 

Mit der darstellenden Kunst der modernen Tier- und Jagdmalerei fand auch

Heinz Kathöfer zu seinem eigenen Stil.

Dieser spricht heute für die Qualität seiner Bilder.

 

 

Schon 1981 bekam der Maler den ersten Preis

für die Darstellung "Wildbahn in Not" durch den Internationalen Jagdrat "CIC"

und das Jagdmuseum München zuerkannt.

 

Wildbahn in Not

 

1992 wurde Heinz Kathöfer mit dem Kulturpreis des

Jagdschutzverbandes DJV ausgezeichnet.

 

Seit 2000 lebt der nach mehreren großen Ausstellungen als einer der bekanntesten 

deutschen Maler dieses Genres geltende gebürtige Westfale in der

Bergstadt Sankt Andreasberg/Oberharz.

Hier fand er an der Nahtstelle zwischen Orts- und Waldrand, in unmittelbarer Nähe

des Nationalparks Harz, ein Domizil, das den richtigen Rahmen für sein weiteres

künstlerisches Schaffen bietet.

 

 

Keineswegs sind aber die Motive Kathöfers nun nur noch auf die  heimische Umgebung

beschränkt, wie die folgenden Beispiele eindrucksvoll zeigen.

 

 

 

 

 

Obwohl die Neigung des Malers hauptsächlich bei den Motiven aus

Flora und Fauna der Wildnis liegt, findet er zuweilen auch Freude am Zeichnen

und Malen von Haustieren...

 

 

 

...oder porträtiert er auch gerne mal einen charismatischen Kopf.

 

  

 

    

 

   

 

Mehrere Jahren war Heinz Kathöfer neben seinem eigenen Schaffen auch als Mitgestalter und

in der Jury für die internationale Kunstausstellung "NATUR - MENSCH" aktiv.

 

 

Peter Spei

harzfuchs@web.de